Am Rathaus wehen die Flaggen auf Halbmast.

Iserlohns Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens : ”Die Geschehnisse in Paris haben mich sehr bewegt. Mein tief empfundenes Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer dieses feigen Anschlags. Einen solchen Angriff auf die Pressefreiheit und unsere demokratischen Werte in Europa können und dürfen wir nicht tolerieren!”  Er drückt damit seine Betroffenheit über die Ermordung der Mitarbeiter der französischen Redaktion Charlie Hebdo aus und  solidarisiert sich mit der inzwischen weltweiten Aktion Je suis Charlie.(Quelle: Stadt Iserlohn, Bereich Medien- und Öffentlichkeitsarbeit)

 

Im Blog der Interreligiösen Arbeitsstelle (INTR°A) , mit der das Bürgerradio zu religiösenThemen zusammengearbeitet , schreibt Dr  Reinhard Kirste:

Der Zeichenstift steht über der Barbarei – Solidarität mit “Charlie Hebdo”  

Nächste Nummer vom Charlie Hebdo
am 14. Januar
“Das Journal der Überlebenden”
Die Brutalität, mit der die Freiheit des Wortes und die Diskussion unterschiedlicher Anschauungen zerstört werden, hat eine neue Dimension bekommen. Das Attentat auf das französische Satiremagazin Charlie Hebdo mit 12 Ermordeten ist ein extrem beunruhigender Angriff auf die Demokratie und das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Glaubens- und Denkrichtungen. Die Überlebenden der Zeitschrift haben auf ihrer Homepage darum ein Signal gesetzt. Sie lassen sich von der Gewalt nicht irritieren: Der Zeichenstift wird über der Barbarei stehen. 
Ein Voltaire zugeschriebenes Votum  bringt diese gewaltlose Haltung (in mehreren Variationen vorhanden) bereits vor 250 Jahren auf den Punkt: 
Ich mag verachten (verabscheuen, keineswegs einverstanden sein mit dem),
was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst.
 


Das muss auch deshalb herausgehoben werden, weil “Charlie Hebdo” in seiner satirischen Schärfe keinerlei Pardon kennt. Alle Religionen kamen immer wieder ins Visier der Zeichner – oft sehr zum Ärger der Betroffenen. Aber die Gerichte entschieden immer wieder: Satire darf das! (Quelle:  https://web-intra.blogspot.de/)