Dietrich Schönherr besuchte in diesem Jahr Iserlohn und berichtete  als Zeitzeuge an Schulen über das Leben in der DDR. Als Sohn des evangelischen Pfarrers und späteren Bischofs Albrecht Schönherr hat er einen differenzierten, kritischen Blick auf das Leben in der sozialistischen Gesellschaft und in der evangelischen Gemeinde. Er wurde Kirchenmusiker und unterrichtete an einer evangelischen Schule. “Die entscheidenen Jahre meines Leben waren die in der DDR – Zeit,” sagt er. Und er findet durchaus klare Worte zur Situation seiner Kirche heute und zum Umgang der Westdeutschen mit den Bürgern in den neuen Bundesländern.