Im Jahr 2013 erinnerte das Iserlohner Stadtarchiv an die Völkerschlacht bei Leipzig und damit auch die sogn, Franzosenzeit in Westfalen,

Dr. Horst Conrad (Münster) und Dr.Sandra Hertel (Wien), wie auch Rico Quaschny, die in der Sendung über diese Zeit befragt werden, hielten Vorträge im Archiv. Die Grafschaft Mark -und damit  auch das Gebiet unserers heutigen Kreises- gehörte zum Großherzogtum Berg, dessen Geschicke von Napoleon selbst bestimmt wurden. Was bedeutete französiches Recht für die Menschen in der Mark? Wie entwickelten sich das deutsche Nationalbewusstsein und die Erinnerung an diese Zeit?

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Informationen zu Veranstaltungen im Stadtarchiv Iserlohn im Jahr 2015 ( 1.Hj.):

Alle Vorträge beginnen um 18.30 Uhr im Stadtarchiv in der Alten Post, Theodor-Heuss-Ring 5 in Iserlohn

Der Eintritt kostet vier Euro, Ermäßigungsberechtigte zahlen zwei Euro. Eine Anmeldung zu den einzelnen Vorträgen ist nicht erforderlich.

*Dienstag, 17. Februar „Alte Industrie im Tal des Caller Baches“ Vortrag von Tanja Marschall-Wach und Rico Quaschny, Iserlohn

*Dienstag, 14. April „Zur Geschichte der jüdischen Familie Ehrlich“ Vortrag von Rico Quaschny, Iserlohn •

*Dienstag, 19. Mai „1946, mitten in Iserlohn: Ein Nachspiel zum Zweiten Weltkrieg“ Vortrag von Marieluise Spangenberg, Iserlohn

•*Dienstag, 16. Juni „Die letzten Kriegsmonate in Südwestfalen 1944/45“ Vortrag von Dr. Ralf Blank, Hagen

Begleitend zum Vortragsprogramm lädt das Stadtarchiv am Samstag, 7. März, von 11 bis 17 Uhr zu einem „Tag der offenen Tür“ ein.

Zu den Vorträgen:

Tanja Marschall-Wach und Rico Quaschny vom Stadtarchiv Iserlohn geben im Februar einen Überblick über alte Industriestandorte am Caller Bach. Im April skizziert Stadtarchivar Rico Quaschny die Geschichte der jüdischen Familie Ehrlich, wobei besonders die vorliegenden Quellen vorgestellt werden. Die ehemalige langjährige Kulturamtsleiterin Marieluise Spangenberg stellt im Mai ein kleines Kapitel der Nachkriegszeit vor. Unter dem Titel „1946, mitten in Iserlohn: ein Nachspiel zum Zweiten Weltkrieg“ wird sie erläutern, was Hitlers „Politisches Testament“ mit Iserlohn verbindet. Zum Abschluss des Halbjahresprogrammes referiert Dr. Ralf Blank, Leiter der historischen Museen und des Stadtarchivs Hagen, im Juni über die letzten Kriegsmonate in Südwestfalen 1944/45, ein Thema, zu dem er vor kurzem eine Publikation vorgelegt hat.

Der Eintritt kostet vier Euro, Ermäßigungsberechtigte zahlen zwei Euro. Eine Anmeldung zu den einzelnen Vorträgen ist nicht erforderlich.