Daniel Hoffmann gab seinem Buch über seine Familie den Untertitel: Eine Rekonstruktion aus dem Holocaust. Er übernahm von seinem Vater die Aufgabe, über sein Schicksal im III.Reich zu berichten.

Paul Hoffmann (geb. 1921) notierte in hohem Alter:” Meine Aufzeichnungen sind lückenhaft. Ich kenne diese Lücken, kann sie aber nicht mehr ausreichend formulieren. 

Mit 17 Jahren wurde ihm unmissverständlich klar gemacht, dass er in seiner Heimatstadt Iserlohn, in seinem Heimatland Deutschland unerwünscht ist und mit dem Schlimmsten rechnen muss. Seine Erwachsenwerden findet in Arbeitslagern statt, und die sind nur Vorstufe zur Deportation nach Auschwitz.

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Das Buch “Lebensspuren meines Vaters” von Daniel Hoffmann ist im Verlag Wallstein erschienen.

Beitragsbild: Paul Hoffmann (*1921),Vater von Daniel Hoffmann