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10 August 2017

Studiorunde: Das CETA-Abkommen: Mehr Handel, weniger Demokratie? Wiederholung: Sonntag, 27.August 2017, breits ab19:04 Uhr

CETA: Das umfassende Freihandelsabkommen zwischen Kanada und der EU spaltet die Gemüter. Kein Wunder, denn das endgültige Inkrafttreten des Vertrages würde das Leben der Bürger in der EU nachhaltig beeinflussen.

Zum Positiven, sagen die Befürworter, denn der freie Handel mit Kanada würde Handelshemmnisse wie z.B. Zölle beseitigen und klare Regeln für Investitionen schaffen. Das diene nicht zuletzt dem deutschen Mittelstand und würde für mehr Wachstum und Arbeitsplätze sorgen.

Zum Negativen, fürchten Kritiker, denn CETA gefährde die Demokratie. Außerdem nütze die umfassende Öffnung der Märkte dies und jenseits des Atlantiks nur großen Konzernen und könnte die Qualität öffentlicher Dienstleistungen mindern.

Gerade weil CETA seit einigen Monaten mehr oder minder aus den Medien verschwunden ist, haken wir in der Studiorunde nach und fragen nach dem aktuellen Stand der Auseinandersetzung.

 

Gäste im Studio sind:

* Marianne Grimmenstein aus Lüdenscheid, sie reichte 2016 zusammen mit dem Verfassungsrechtler Andreas Fisahn Bürgerklage gegen CETA ein.

*Klaus Schwabe, ebenfalls aus Lüdenscheid, er hat sich für die IG Metall in das Thema hineingearbeitet.

*Arndt G. Kirchhoff, er ist geschäftsführender Gesellschafter der Kirchhoff Gruppe, einem Autozulieferer in Iserlohn. Arndt G. Kirchhoff ist ein profilierter Befürworter von CETA.

Diskussionsleitung: Torsten Tullius

Aufnahmetechnik und Schnitt: Charlotte Kroll

Erstsendung: 21. Juli 2017

Podcast der Studiorunde zum Thema CETA:

 

 

 

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